Günther Fürst von Schönburg-Waldenburg - Rundbriefe

Günther Fürst von Schönburg-Waldenburg wurde 1887 in Potsdam geboren, studierte nach dem in Dresden abgelegten Abitur in Cambridge und Leipzig und übernahm 1903 die Verwaltung seines umfangreichen rumänischen Besitzes. Nach dem Tod seines älteren Bruders 1914 wurde er Chef des Hauses Schönburg und baute Schloß Waldenburg/Sachsen zu einem Zentrum der Kunst und Kultur aus. Angehörige der geistigen Elite der Weimarer Republik und berühmte Musiker waren zu Gast in Waldenburg. Der Fürst initiierte neben den hochkarätigen Konzerten und der Waldenburger Tafelrunde auch die Deutsche Kunstgesellschaft in Berlin, deren Präsident er war.
Nach der Verhaftung und Enteignung 1945 lebte Fürst Schönburg zunächst in Celle, plante jedoch, nach den USA überzusiedeln. Mit diesem Zeitpunkt setzen die Rundbriefe ein, die der Fürst zwischen 1948 und 1952 an Verwandte, Freunde und Bekannte schrieb, um mit diesen in Kontakt zu bleiben. Nach seiner Rückkehr nach Süddeutschland 1953 verstarb Günther Fürst von Schönburg-Waldenburg 1960 in Salzburg.
Seine Rundbriefe sind durch Herrn Robby Joachim Götze zusammengetragen und mühevoll aufgearbeitet worden, um in der erstmals vollzähligen Herausgabe durch den ARTIS CAUSA e.V. Schloss Waldenburg zu erscheinen. Sie vermitteln einen interessanten Abschnitt Zeitgeschichte und greifen in anschaulicher und auch humorvoller Weise Themen der Nachkriegszeit, des amerikanischen Bildungs- und Demokratiesystems, der Kultur und der scheinbar alltäglichen Widrigkeiten auf. Als einziges autobiographisches Zeugnis des Fürsten sind sie eine Bereicherung für jeden Interessierten.
Die Publikation hat einen Umfang von 146 Seiten, 1 Farbabbildung.
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Günther Fürst von Schönburg-Waldenburg - Rundbriefe - incl. Versandkosten; (10,00 EUR/Stück)
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