Veranstaltungsdetails

Sat, 18. September 2004 - 17:00 Uhr: Blauer Saal Schloss Waldenburg
Ariadne Daskalakis & Sebastian Gottschick

Werke für Viola und Violine von Pleyel, Ligeti, Halvorsen, Bach und Mozart.

Programm:

J. Pleyel: Duett Opus 30 Nr. 3
Andante - Allegro espressivo - Tempo di Menuetto

György Ligeti: Sonate für Viola Solo (1991-1994)
Hora lunga - Loop - Facsar - Prestissimo con sordino - Lamento - Chaconne chromatique


frei nach Händel von Johan Halvorsen: Passacaglia für Violine und Viola
Largamente (1864-1935)

J.S. Bach: Partita d-moll für Violine Solo BWV 1004
Allemanda - Corrente - Sarabanda - Giga - Ciacona

W.A. Mozart: Duo B-Dur KV 424
Adagio-Allegro - Andante cantabile - Andante con variazioni

Ariadne Daskalakis
Die Geigerin Ariadne Daskalakis ist als Solistin und Kammermusikerin gleichermaßen zu Hause und beherrscht ein breites Spektrum von Stil-Richtungen. Ihr Repertoire umfasst Epochen vom Frühbarock – mitunter auf historischen Instrumenten – bis zur Moderne, einschließlich zahlreichen Uraufführungen. In Boston (USA) als Tochter griechischer Einwanderer geboren, hat Ariadne Daskalakis in den USA, Kanada, Europa, Israel und Japan konzertiert. Sie spielte als Solistin mit Orchestern wie dem English Chamber Orchestra, den Stuttgarter Philharmonikern, der Nordwestdeutsche Philharmonie, dem Rundfunkorchester des SWR, dem Ensemble Oriol Berlin, dem Prager Kammerorchester, der Philharmonie Brno, dem Kölner Kammerorchester und zuletzt der Kammerakademie Potsdam und dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks. Sie gastierte bei den Bachtagen Ansbach, den Berliner Festwochen und „Debut in DeutschlandRadio“. Sie spielt regelmäßig Rezitale mit Klavier oder Cembalo und konzertiert seit 1995 mit dem Manon Quartett Berlin. Ihre CD-Aufnahmen sind bei „Carpe Diem“ und TUDOR veröffentlicht.
Ariadne Daskalakis studierte Geige an der Juilliard School bei Szymon Goldberg und in Berlin bei Ilan Gronich und Thomas Brandis. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium an der Harvard University, wo sie 1993 ihr Bachelor of Arts erhielt, und legte ihr Konzertexamen an der Hochschule der Künste Berlin ab, beides mit Auszeichnung. Die Geigerin ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, wie des Berliner Gyarfas Wettbewerbs 1992, des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München 1998 und des St. Louis Symphony Young Artists String Competition 2000. Im gleichen Jahr wurde sie die jüngste Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Köln.

Sebastian Gottschick
Sebastian Gottschick, geboren 1959 in Düsseldorf, studierte Geige, Komposition und Dirigieren in Köln, Berlin, Hamburg und an der Juilliard School in New York. Als langjähriger Konzertmeister und Künstlerischer Leiter des Ensemble Oriol Berlin (1989-1999) erarbeitete er ein weitgefächertes Repertoire vom frühen Barock bis zur jüngsten Moderne. Dabei leitete er das Ensemble als Dirigent oder vom ersten Pult aus. Mit diesem wie auch mit anderen Orchestern trat er solistisch auf, sowohl als Geiger wie auch als Bratscher. Darüberhinaus widmet er sich vor allem der Kammermusik und ist Bratscher des Manon Quartettes Berlin.
Als Dirigent arbeitete er zuletzt zusammen mit Ensembles und Orchestern wie dem Klangforum Wien, den Düsseldorfer Symphonikern, den Rundfunksinfonieorchestern Berlin, München und Stuttgart, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Basel Sinfonietta, der Athelas Sinfonietta Kopenhagen, der Orquesta Filarmonica de Gran Canaria und dem Ensemble Modern. 1994 - 2003 war er Musikalischer Leiter der Neuen Opernbühne Berlin, mit deren Produktionen er in Madrid, Lissabon und auf Gran Canaria gastierte. Als Operndirigent war er außerdem zu Gast u.a. am Theater Basel, an der Berliner Kammeroper und am Teatro La Fenice in Venedig.
CD-Aufnahmen u.a. mit dem Ensemble Oriol, dem Manon-Quartett, dem Ensemble Moments Musicaux und der Athelas Sinfonietta sind bei IPPNW Concerts, ambitus, Erato und DaCapo erschienen. Gottschicks Aufnahme der Werke Matthias Ronnefelds wurde 2000 mit einem dänischen "Grammy" ausgezeichnet.