Veranstaltungsdetails

Sun, 25. May 2003 - 17:00 Uhr: Blauer Saal Schloss Waldenburg
Kai Vogler, Violine & Roglit Ishay, Klavier

Werke von Mozart, Beethoven, Smetana und Franck

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): SONATE ES-DUR KV 481
Molto Allegro - Adagio - Thema mit Variationen. Allegretto

Ludwig van Beethoven (1770-1827): SONATE F-DUR op. 25 (Frühling)
Allegro - Adagio molto espressivo - Scherzo. Allegro molto - Rondo. Allegro ma non troppo

Bedrich Smetana (1824-1884): "AUS DER HEIMAT"
1. Moderato
2. Andantino-Moderato-Allegro vivo

César Franck (1822-1890): SONATE A-DUR
Allegretto ben moderato
Allegro
Recitativo-Fantasia: Benn moderato
Allegretto poco mosso

Roglit Ishay
Die israelische Pianistin Roglit Ishay hat sich international einen Namen als faszinierende Solistin und Kammermusikerin gemacht. Eine umfangreiche Discographie widerspiegelt ihre musikalische Vielseitigkeit, die sich nicht zuletzt auch in ihrer reichen Erfahrung auf Instrumenten der Frühklassik hin zum elektronischen Keyboard manifestiert. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen.
Später studierte sie in Tel Aviv und Bosten Klavier und Philosophie. Sie gastierte bei der Dresdner Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Nationaltheater-Orchester Mannheim und dem Yad Harif Orchestra Israel unter Leitung von Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli.
Sie wurde Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs "Premio Trio di Trieste", in Triest, Italien.
Hohen Stellenwert geniest bei Roglit Ishay die zeitgenössige Musik, Valentin Bibik widmete ihr sein Klavierkonzert op. 138.
Sie spielte mit dem Bayerischen Rundfunk in der "Musica Viva" Konzertreihe, mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, mit dem Ensemble für Neue Musik Dessau und mit dem Ensemble Avantgarde Leipzig. Gemeinsam mit Mitgliedern des Cherubini-Quartetts, des Beaux-Arts-Trios, des Alban Berg Quartetts, des Guarneri-Quartetts und des Leipziger-Quartetts spielte Roglit Ishay beim Marlboro Music Festival sowie den Berliner und Dresdner Festspielen. Gemeinsam mit Peter Bruns und Kai Vogler ist sie Mitglied des Dresdner Klaviertrios und sie ist Mitglied des Israeli Clarinet Trio. Beide Ensemble konzertieren mit großen Erfolgen in Europa, Israel und Südamerika.
Ihre bisherigen Aufnahmen umfassen zahlreiche Trio-Einspielungen, Dvoráks Solostücke, Faurés und Blochs Gesamtwerk für Cello und Klavier (mit dem Cellisten Peter Bruns), sämtliche Werke von Max Reger für Klarinette und Klavier (mit dem Klarinettisten Ron Chen Zion), sowie CDs mit den Geigern Ariadne Daskalakis, Mira Wang und Kai Vogler. Ihre Aufnahmen sind bei den namhaften Labels OPUS111/Helikon, Berlin Classics, Bis, Kontrapunkt und Carpe Diem erschienen.

Kai Vogler
Der Geiger Kai Vogler stammt aus einer Berliner Musikerfamilie. Bereits im Alter von 5 Jahren erhielt er den ersten Violinunterricht. Später studierte er an der Berliner Musikhochschule „Hanns Eisler“ bei Prof. Michael Vogler und Prof. Werner Scholz sowie bei Prof. Wolfgang Marschner in Freiburg.

Kai Vogler gewann mehrere internationale Preise, unter anderem beim Zino- Francescatti- Wettbewerb in Frankreich, beim internationalen Bach- Wettbewerb in Leipzig und beim Ludwig- Spohr- Wettbewerb.
Seit 1989 ist er 1. Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Darüber hinaus widmet er sich intensiv solistischen und kammermusikalischen Aufgaben. So gastierte er in den Sommern 1989 bis 1991 beim Marlboro Music Festival in Vermont (USA). Dort konzertierte er unter anderem mit Paul Tortelier, David Soyer, Isidore Cohen, Bruno Canino und Siegfried Palm.
1990 gründete Kai Vogler gemeinsam mit der Pianistin Roglit Ishay und dem Cellisten Peter Bruns das Dresdner Klaviertrio.
Kai Vogler gehört außerdem zu den Gründern des Kammermusikfestivals Schloß Moritzburg und war von 1993 bis 2000 einer der künstlerischen Leiter dieses Festivals, das mit seiner außergewöhnlichen künstlerischen Qualität Maßstäbe gesetzt hat.
Konzertreisen führten ihn in viele Länder Europas, nach Südamerika, Japan und in die USA, wo er 2004 in der Weill- Hall at Carnegie- Hall gastierte.

Neben einem umfangreichen klassisch-romantischen Repertoire widmet sich Kai Vogler immer wieder auch seltener aufgeführten Violinkonzerten, wie z.B. den Werken von Schumann, Berg, Schnittke und Philip Glass.

CD- Einspielungen entstanden für Berlin Classics, die Deutsche Grammophon, BIS, DCD und Hänssler. 1998 erschien eine Gesamtaufnahme der Beethoven-Violinsonaten zusammen mit der Pianistin Roglit Ishay.

Kai Vogler spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1728.