Veranstaltungsdetails

Fri, 17. June 2005 - 14:30 Uhr: Blauer Saal Schloss Waldenburg
Peter Bruns, Cello & Frank Gutschmidt, Klavier

Eröffnungskonzert 2. SHAFRAN FESTIVAL 2005 Waldenburg
Ludwig van Beethoven: sämtliche Werke für Violoncello & Klavier Teil I

Programm:

Ludwig van Beethoven: SONATE G-MOLL op. 5 Nr. 2
Adagio sostenuto e espressivo
Allegro molto pi? tosto presto
Rondo. Allegro

Ludwig van Beethoven: SIEBEN VARIATIONEN
über das Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen“
aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ WoO 46



PAUSE:


Ludwig van Beethoven: ZWÖLF VARIATIONEN
über ein Thema aus Händels Oratorium “Judas Maccabäus” WoO 45



Ludwig van Beethoven: SONATE A-DUR op. 69

Allegro ma non tanto
Scherzo. Allegro molto
Adagio cantabile
Allegro vivace


Peter Bruns
Der Cellist Peter Bruns hat sich in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Namen machen können. Über seine CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach urteilte die amerikanische Zeitschrift 'Early Music Review': "Das ist eine der besten CD-Aufnahmen des Jahres - vielleicht sogar des Jahrzehnts. ... Was wir hier vorfinden, kommt unter den 'authentischen' Aufführungen der letzten Zeit Casals am nächsten."

In Berlin geboren, entschied sich Peter Bruns nach dem Unterricht auf verschiedenen Instrumenten mit neun Jahren für das Cello. Er studierte bei Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Folgende Engagements als 1. Konzertmeister Violoncello der Staatskapelle Dresden und als 1. Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters beendete Peter Bruns 1998 zugunsten seiner solistischen und kammermusikalischen Verpflichtungen. Von 1998-2005 war er Professor für Violoncello in Dresden und trat 2005 eine gleiche Position an der Musikhochschule Leipzig an.

Konzertreisen führten Peter Bruns in sämtliche Länder Europas, nach Israel, Asien, Nord- und Südamerika. So spielte er u.a. im Pariser Auditorium Les Halles, in der Berliner Philharmonie, in der Tokyo Metropolitan Art Space Hall, in der Londoner Wigmore Hall wie in der Weill Hall at Carnegie Hall New York, und wurde zu bedeutenden Festivals eingeladen, z.B. nach Kuhmo, Bergen, Prussia Cove, Dresden, Leipzig, Berlin.

Es entstanden viele preisgekrönte CD-Aufnahmen (Cannes Classical Award für „Best CD of the Year“), u.a. Bachs Solosuiten, das Gesamtwerk von Fauré und Bloch, das Gesamtwerk von Dvorak für Violoncello und Orchester (mit der Staatskapelle Dresden) sowie die Haydn-Konzerte (mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig).

Peter Bruns spielt ein Cello von Carlo Tononi (1730) aus dem ehemaligen Besitz von Pablo Casals.

Frank Gutschmidt
Frank Gutschmidt, der unter anderem auch Leipziger Bach-Preisträger ist, hat sich als Solist und Kammermusiker einen hervorragenden Namen gemacht. Rundfunkaufnahmen und Auftritte im Fernsehen gehören genauso zu seiner Karriere, wie weitere internationale Musikwettbewerbe und die Zusammenarbeit mit zeitgenössigen Komponisten. Er studierte bei Peter Zechlin, Annerose Schmidt und dem leider viel zu früh verstorbenen Alan Marks in Berlin und erhielt 1991 den Parke-Davis-Preis und 1995 den Förderpreis der Musikakademie Rheinsberg.