Veranstaltungsdetails

Sun, 23. April 2006 - 17:00 Uhr: Gelber Saal Schloss Waldenburg
Peter Bruns / Violoncello, Roglit Ishay / Klavier

DAS CELLOWERK VON CHARLES KOECHLIN

Programm:

Charles Koechlin: « Chansons Bretonnes » (sur des Th?mes de l’Ancien Folklore) op. 115 (1931)
Ier Recueil:
La Prophétie de Gwene’hlan
Le Signeur Nann et la Fée
Le Vin de Gaulois
Azénor-la-Pâle
Saint-Efflam et le Roi Arthur
Les Laboureurs

Charles Koechlin: Sonate op. 66 (1917)
Tr?s modéré
Andante quasi Adagio
Final: Allegro non troppo

Charles Koechlin: « Chansons Bretonnes » (sur des Th?mes de l’Ancien Folklore) op. 115 (1931)
IIme Recueil:
Les trois Moines rouges
Alain-le-Renard
Le Baron de Jaouioz
Notre-Dame de Folgoat
Iannik Skolan
La Ceinture de Noces

Claude Debussy (1862-1918): Sonate pour Violoncelle et Piano (1915)
Prologue
Sérénade et Final

Charles Koechlin: « Chansons Bretonnes » (sur des Th?mes de l’Ancien Folklore) op. 115 (1931)
IIIme Recueil:
L’Enfant supposé
Merlin au Berceau
La Conversion de Merlin
La Chanson du Pilote
L’Épouse du Croisé
Le Rossignol modulant
Le Page de Louis XIII
Le Faucon

Peter Bruns
Der Cellist Peter Bruns hat sich in der internationalen Musikwelt einen ausgezeichneten Namen machen können. Über seine CD-Aufnahme der 6 Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach urteilte die amerikanische Zeitschrift 'Early Music Review': "Das ist eine der besten CD-Aufnahmen des Jahres - vielleicht sogar des Jahrzehnts. ... Was wir hier vorfinden, kommt unter den 'authentischen' Aufführungen der letzten Zeit Casals am nächsten."

In Berlin geboren, entschied sich Peter Bruns nach dem Unterricht auf verschiedenen Instrumenten mit neun Jahren für das Cello. Er studierte bei Peter Vogler an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler". Folgende Engagements als 1. Konzertmeister Violoncello der Staatskapelle Dresden und als 1. Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters beendete Peter Bruns 1998 zugunsten seiner solistischen und kammermusikalischen Verpflichtungen. Von 1998-2005 war er Professor für Violoncello in Dresden und trat 2005 eine gleiche Position an der Musikhochschule Leipzig an.

Konzertreisen führten Peter Bruns in sämtliche Länder Europas, nach Israel, Asien, Nord- und Südamerika. So spielte er u.a. im Pariser Auditorium Les Halles, in der Berliner Philharmonie, in der Tokyo Metropolitan Art Space Hall, in der Londoner Wigmore Hall wie in der Weill Hall at Carnegie Hall New York, und wurde zu bedeutenden Festivals eingeladen, z.B. nach Kuhmo, Bergen, Prussia Cove, Dresden, Leipzig, Berlin.

Es entstanden viele preisgekrönte CD-Aufnahmen (Cannes Classical Award für „Best CD of the Year“), u.a. Bachs Solosuiten, das Gesamtwerk von Fauré und Bloch, das Gesamtwerk von Dvorak für Violoncello und Orchester (mit der Staatskapelle Dresden) sowie die Haydn-Konzerte (mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig).

Peter Bruns spielt ein Cello von Carlo Tononi (1730) aus dem ehemaligen Besitz von Pablo Casals.

Roglit Ishay
Die israelische Pianistin Roglit Ishay hat sich international einen Namen als faszinierende Solistin und Kammermusikerin gemacht. Eine umfangreiche Discographie widerspiegelt ihre musikalische Vielseitigkeit, die sich nicht zuletzt auch in ihrer reichen Erfahrung auf Instrumenten der Frühklassik hin zum elektronischen Keyboard manifestiert. Im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspielen.
Später studierte sie in Tel Aviv und Bosten Klavier und Philosophie. Sie gastierte bei der Dresdner Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Nationaltheater-Orchester Mannheim und dem Yad Harif Orchestra Israel unter Leitung von Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli.
Sie wurde Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs "Premio Trio di Trieste", in Triest, Italien.
Hohen Stellenwert geniest bei Roglit Ishay die zeitgenössige Musik, Valentin Bibik widmete ihr sein Klavierkonzert op. 138.
Sie spielte mit dem Bayerischen Rundfunk in der "Musica Viva" Konzertreihe, mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, mit dem Ensemble für Neue Musik Dessau und mit dem Ensemble Avantgarde Leipzig. Gemeinsam mit Mitgliedern des Cherubini-Quartetts, des Beaux-Arts-Trios, des Alban Berg Quartetts, des Guarneri-Quartetts und des Leipziger-Quartetts spielte Roglit Ishay beim Marlboro Music Festival sowie den Berliner und Dresdner Festspielen. Gemeinsam mit Peter Bruns und Kai Vogler ist sie Mitglied des Dresdner Klaviertrios und sie ist Mitglied des Israeli Clarinet Trio. Beide Ensemble konzertieren mit großen Erfolgen in Europa, Israel und Südamerika.
Ihre bisherigen Aufnahmen umfassen zahlreiche Trio-Einspielungen, Dvoráks Solostücke, Faurés und Blochs Gesamtwerk für Cello und Klavier (mit dem Cellisten Peter Bruns), sämtliche Werke von Max Reger für Klarinette und Klavier (mit dem Klarinettisten Ron Chen Zion), sowie CDs mit den Geigern Ariadne Daskalakis, Mira Wang und Kai Vogler. Ihre Aufnahmen sind bei den namhaften Labels OPUS111/Helikon, Berlin Classics, Bis, Kontrapunkt und Carpe Diem erschienen.